Mein erster 50 km Marsch: Eine Reise über alle Grenzen
Der nächste grosse Schritt stand an , die ich mit euch teilen möchte. Es geht um Mut, Überwindung und die unglaubliche Erfahrung, einen 50 km Marsch zu meistern. Lasst euch inspirieren und traut euch, eure eigenen Grenzen zu entdecken! Ich freue mich, euch auf dieser Reise mitzunehmen.

Glaube an dich selbst: Der erste Schritt
Der Entschluss, einen 50 km Marsch zu wagen, war alles andere als einfach. Zweifel und Unsicherheiten begleiteten mich auf dem Weg. Doch der Wunsch, mich selbst herauszufordern und meine Grenzen zu testen, war stärker. Dieser Artikel soll euch Mut machen, an euch selbst zu glauben und den ersten Schritt zu wagen. Denn mit dem richtigen Willen ist alles möglich!
Was im Frühjahr 2024 mit einem kleinen Traum begann, fand an diesem Tag seinen vorläufigen Höhepunkt. Ich wagte mich an meinen ersten 50-Kilometer-Marsch – und das ausgerechnet auf dem Kölnpfad. Für viele mag es einfach nur eine Strecke sein. Für mich war sie längst zu einem Herzensort geworden.
In den vergangenen Monaten hatte ich dort wundervolle, offene und herzliche Menschen kennengelernt. Genau deshalb war es für mich eine große Ehre, dort an den Start zu gehen. An meiner Seite war meine Wanderbuddy Sabine, die ich beim 35er Sunrise-Marsch kennengelernt hatte. Allein zu wissen, dass sie diesen Tag mit mir gemeinsam erleben würde, gab mir Sicherheit und ein gutes Gefühl.
Natürlich versuchte ich mich im Vorfeld so gut wie möglich vorzubereiten. Ich absolvierte verschiedene Märsche, trainierte die „4 Schritte plus Doppeldecker“, nahm an Veranstaltungen anderer Anbieter teil und machte zu Hause Kräftigungsübungen. Trotzdem fühlt man sich nie wirklich bereit. Und ehe ich mich versah, war der große Tag da.
Mit ordentlich Respekt – oder wie man so schön sagt: mit den Hosen bis oben voll – ließen wir uns mit dem Shuttlebus zum Start bringen. Punkt 11 Uhr ging es los. 50 Kilometer lagen vor uns und dafür standen maximal zwölf Stunden zur Verfügung. Trödeln war also keine Option.Die Stimmung war großartig. Wir liefen voller Vorfreude los, glücklich, dass dieser Tag endlich gekommen war. Das Wetter machte es uns allerdings nicht leicht. Es war drückend warm und wir kamen schnell ins Schwitzen. Zum Glück hatten wir beide Kühltücher dabei. Für mich sind sie bis heute ein absoluter Gamechanger bei langen Wanderungen.Von Verpflegungspunkt zu Verpflegungspunkt arbeiteten wir uns weiter vor. Unterwegs begegneten wir immer wieder Teilnehmern der 171-Kilometer-Strecke, die bereits seit dem Vortag unterwegs waren. Das rückte die eigenen Beschwerden schnell wieder ins rechte Licht. Also hörte ich auf zu jammern und machte einfach weiter.Mein Ischiasnerv und der untere Rücken begleiten mich leider fast bei jeder längeren Tour. Oft zieht der Schmerz bis ins Bein. Aber ich habe gelernt, dass man manchmal über sich hinauswachsen kann. Irgendwann läuft man nicht mehr gegen den Schmerz an – man nimmt ihn einfach mit. Aufgeben war für mich nie eine Option. Trotzdem weiß ich heute: Wer abbrechen muss, hat nicht versagt. Manchmal entscheidet der Körper anders als der Kopf.
Sabine und ich unterhielten uns über Gott und die Welt. Genau das machte die vielen Kilometer leichter. Natürlich schmerzten irgendwann die Füße und Beine – aber das gehört für mich mittlerweile fast schon dazu.Als wir Kilometer 42 erreichten, passierte etwas, das ich nie vergessen werde. Plötzlich wurde mir bewusst, dass jeder einzelne Schritt von jetzt an weiter war, als ich jemals zuvor gelaufen war. Ich bekam Gänsehaut. Zum ersten Mal glaubte ich wirklich daran, dass ich dieses Ziel erreichen könnte.Die letzten Kilometer wurden unglaublich lang. Unsere Kräfte waren fast aufgebraucht. Doch dann hörten wir sie: Trommeln. Jubel. Stimmen. Noch bevor ich das Ziel sehen konnte, liefen mir bereits die Tränen über das Gesicht.
Wir gingen auf die Base zu. Rechts und links standen Camper, Wanderer und Zuschauer, die uns anfeuerten und gratulierten. Dann entdeckte ich meine Familie. Sie jubelten, filmten und warteten auf mich. Dieser Moment war überwältigend.Als Nicole vom Kölnpfad auf mich zukam und mich einfach in den Arm nahm, brachen alle Dämme. Die Tränen ließen sich nicht mehr zurückhalten. Nicki trommelte mich förmlich bis über die Ziellinie, wo ich überglücklich meine Urkunde und meine Medaille entgegennahm. Kurz darauf fiel ich meiner Familie in die Arme.
Bis heute bekomme ich Gänsehaut, wenn ich an diesen Tag zurückdenke. Es war so viel mehr als ein 50-Kilometer-Marsch. Es war der Beweis, dass Mut, Durchhaltevermögen und der Glaube an sich selbst Berge versetzen können.Der Schmerz ist längst vergangen. Doch der Stolz, dieses Ziel erreicht zu haben, wird mich mein Leben lang begleiten.

Motivation tanken: Die richtige Vorbereitung
Die Vorbereitung ist das A und O für einen erfolgreichen 50 km Marsch. Neben dem körperlichen Training spielt auch die mentale Stärke eine entscheidende Rolle. Ich teile meine Erfahrungen und Tipps zur optimalen Vorbereitung, damit auch ihr voller Motivation und Zuversicht an den Start gehen könnt. Lasst uns gemeinsam die Herausforderung annehmen!

Gänsehautmomente: Der Marsch selbst
Der Tag des Marsches war voller Emotionen. Von Aufregung und Anspannung bis hin zu Stolz und Erleichterung war alles dabei. Ich kann nur sagen, traut euch. Macht den ersten Schritt...einfach raus gehen und los geht's
Teilt eure Erfahrungen!
Habt ihr auch schon einen 50 km Marsch absolviert oder plant ihr, einen zu wagen? Teilt eure Erfahrungen, Tipps und Motivation in den Kommentaren! Lasst uns eine Community bilden, die sich gegenseitig unterstützt und inspiriert. Traut euch, loszugehen und eure eigenen Grenzen zu überwinden!