Mai: Balance finden, Wege gehen

Der Mai war ein Monat voller persönlicher Erkenntnisse und auch schöner Begegnungen auf Wanderungen. Schaut selber wie ich versuche, den inneren Schweinehund zu besiegen und gleichzeitig die Balance im Leben zu halten.

Der innere Schweinehund und die Balance

Im Mai stand die Balance zwischen intensivem Training und der Akzeptanz, dass nicht immer alles perfekt funktionieren kann, im Mittelpunkt. Es ging darum, den inneren Schweinehund zu überwinden, ohne sich selbst zu überfordern. Diese Gratwanderung ist ein fortwährender Prozess auf meiner Reise zu mir selbst, und der Mai hat mir gezeigt, wie wichtig es ist, auf den eigenen Körper und Geist zu hören. Es gab keine Gewichtsveränderung und auch keine wesentlichen cm vom Körper, die sich verringert haben. Dennoch betrachte ich es nicht als Stillstand, ich bin in Bewegung und das ist alles was zählt. 

Unvergessliche Mai-Wanderungen

Zwei Wanderungen haben den Mai besonders geprägt: Die Schritte 3 und 4 des Kölnpfads durfte ich wieder mit der einzigartigen Kölnpfadfamilie erleben. An 2 Tagen hintereinander lernte ich tolle Menschen kennen und führte total schöne Gespräche. Zusätzlich dazu entdeckte ich den ersten Teil des linksrheinischen Jacobswegs, eine Wanderung, die nicht nur körperlich, sondern auch spirituell bereichernd war und mir neue Perspektiven auf meinen Weg eröffnete. Da hoffe ich bald auf den 2. Teil starten zu können. 

Erkenntnisse: Zahlen sind nicht alles

Die wichtigste Erkenntnis im Mai war, dass Zahlen nichts über mich aussagen. Weder die Kilometer, noch die Zeiten oder andere messbare Leistungen definieren nicht  meinen Wert oder meinen Fortschritt. Vielmehr zählt das Gefühl, die Erfahrungen und die persönliche Entwicklung auf dieser Reise. Es geht darum, sich selbst treu zu bleiben, unabhängig von äußeren Bewertungen. Und für sich zu erkennen, hey du bleibst am Ball, es läuft nicht immer gleich gut, aber du bist dabei und gibst nicht auf. Pausen & Ruhephasen inbegriffen. Denn funktionieren funktioniert nicht immer und das ist auch gut so. Glaubt an euch, egal wie oft ihr stolpert. Es gehört dazu 😀

Sich selbst treu bleiben

Die Stimmung des Mais lässt sich am besten durch den Gedanken "Sich selbst treu sein" zusammenfassen. Es war ein Monat des Lernens, des Akzeptierens und des Wachsens. Bleibt dran für weitere Einblicke in meine Wanderungen und meine persönliche Erfahrung im Juni wenn es heisst : Ich versuche 100km zu wandern.