Tour: Blick auf Köln – Leimbach Trail
Heute habe mich für eine nahegelegene Tour entschieden , da die Benzinpreise gerade den Rahmen sprengen, aber genau das möchte ich euch zeigen, man kann überall tolle Natur genießen. Der Weg liegt vor der Haustür.

Der Leimbach Trail: Ein besonderes Erlebnis
Nach der langen Hitzeperiode war die Sehnsucht groß, endlich wieder eine ausgedehnte Wanderung zu unternehmen. Die Temperaturen waren endlich angenehmer und ich wollte die Gelegenheit nutzen, wieder Zeit in der Natur zu verbringen. Meine Wahl fiel auf den Leimbach Trail – eine Strecke, die landschaftlich einiges zu bieten hat und mit ihren Höhenmetern durchaus fordert.Ich stellte mein Auto bewusst in Schildgen ab und wanderte von dort zunächst bis zum eigentlichen Startpunkt des Trails. So kamen von Anfang an ein paar zusätzliche Kilometer zusammen. Mir ging es an diesem Tag nicht darum, möglichst schnell anzukommen. Viel wichtiger war es, möglichst lange draußen zu sein, frische Luft zu genießen und meinen Kopf nach den heißen Tagen wieder frei zu bekommen.
Schon nach kurzer Zeit zeigte der Trail seinen Charakter. Es ging ordentlich bergauf und die ersten Anstiege verlangten den Beinen einiges ab. Doch genau das mag ich am Wandern. Jeder Höhenmeter fühlt sich wie ein kleiner Erfolg an und oben angekommen wird man für die Mühe belohnt. Als ich den Wind spürte und den Blick über die Landschaft schweifen ließ, wusste ich wieder, warum ich so gerne unterwegs bin. Dieses Gefühl von Freiheit ist für mich unbezahlbar.

Der Leimbach Trail begeistert mit einer abwechslungsreichen Strecke. Mal führen die Wege durch schattige Waldabschnitte, dann wieder durch kleine, ruhige Dörfer oder gepflegte Parkanlagen. Gerade diese Mischung macht den Reiz aus. Es wird nie langweilig und hinter jeder Kurve wartet ein neuer Eindruck. Besonders beeindruckend ist die Aussicht über Köln. Bei gutem Wetter reicht der Blick bis zum Kölner Dom, der sich deutlich am Horizont erkennen lässt. Solche Momente laden dazu ein, kurz stehen zu bleiben und einfach nur zu genießen.Auf eine längere Pause verzichtete ich bewusst. Ich wollte im Rhythmus bleiben und einfach laufen. Nach der längeren Wanderpause merkte ich allerdings ab etwa Kilometer 15 deutlich, dass meine Hüften und Oberschenkel wieder an längere Belastungen gewöhnt werden müssen. Das war keine Überraschung, sondern eher eine Erinnerung daran, dass Ausdauer und Muskulatur nach einer Pause Zeit brauchen, um wieder ihre alte Form zu finden.Da ich an diesem Tag ordentlich geschwitzt hatte, nahm ich zwei Salztabletten. Damit habe ich bei längeren Wanderungen sehr gute Erfahrungen gemacht. Sie helfen mir dabei, Krämpfen vorzubeugen und meine Beine fühlen sich dadurch deutlich entspannter an. Jeder Körper reagiert zwar unterschiedlich, aber für mich gehören sie inzwischen zur festen Ausrüstung auf längeren Touren.
Am Ende standen 19,5 Kilometer auf meiner Uhr. Für die Strecke benötigte ich etwas mehr als vier Stunden – genau das richtige Tempo, um die Natur bewusst wahrzunehmen und jeden Abschnitt zu genießen. Es war keine Rekordtour, sondern ein Tag für Körper und Seele.Diese Wanderung war für mich mehr als nur eine Trainingseinheit. Sie war der perfekte Wiedereinstieg nach der Hitze und ein weiterer kleiner Schritt auf dem Weg zu meinen kommenden Herausforderungen. Der Anfang ist gemacht – und die Vorfreude auf die nächsten Kilometer ist größer denn je.

Meine Empfehlung: Selbst erleben!
Nachdem ihr mehr über den Leimbach Trail erfahren haben, gibt es nur eine Empfehlung: Erkundet ihn selbst! Packt eure Wanderschuhe ein und macht euch auf den Weg, wenn ihr hier in der Nähe seit. Entdeckt die Wege, die Aussichtspunkte und die kleinen Abenteuer, die dieser Trail zu bieten hat.